Am 09.02.2026 wurde übereinstimmend über den Entwurf des Netzpakets im Zuge der Novelle des Erneurbare-Energien-Gesetz berichtet .
Dr. Alaa Alhamwi, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, äußert sich hierzu wie folgt:
"Der Entwurf zum Netzpaket zeigt die fossile Agenda von Ministerin Reiche: Die Energiewende wird nicht offen gestoppt, aber durch die Hintertür ausgebremst. Statt den Netzausbau konsequent zu beschleunigen, werden Erneuerbare Energien schlechter gestellt – das ist fatal.
Über den Redispatch-Vorbehalt und neue Priorisierungsregeln droht der Anschluss- und Einspeisevorrang der Erneuerbaren faktisch verloren zu gehen. Unter dem Schlagwort „Kosteneffizienz“ werden Investitionen in Wind und Solar ausgebremst und fossile Strukturen verlängert. Und erneut: Vieles deckt sich auffällig mit Forderungen von Reiches ehemaligem Arbeitgeber Eon. Diese Lobbyministerin ist nicht mehr haltbar.
Dabei ist der Weg klar: Netzausbau beschleunigen – nicht den Ausbau der Erneuerbaren bremsen. Es braucht Transparenz bei Schaltfeldern, flexiblere Zubauoptionen bei regionalen Engpässen sowie endlich digitalisierte und standardisierte Netzanschlussverfahren. Die Vorschläge liegen seit dem Branchendialog der letzten Wahlperiode auf dem Tisch – und werden weiter ignoriert."